Hopper-esken.
Keine Zeit war prägender für meinen noch im Entstehen begriffenen Stil, als die um meine zweite kleine Ausstellung „Farben der Nacht“ herum. Ursprünglich gedacht als fotografische Begleitung um einen Literaturabend mit dem Thema „Gothic, Nacht und schwarze Romantik“ verselbständigte sich es bei mir etwas. Plötzlich blieb nur noch die Nacht über, als Ergebnis hatte ich 9 Fotoarbeiten, die alle das nächtliche urbane Leben zum zentralen Thema hatten. Auch, wenn ich so das eigentliche Thema weiträumig umgangen hatte, bildete sich hier aber ein Stil heraus. Hell erleuchtete Fenster inmitten der Großstadt, die mal mehr oder weniger offenbarten. Inbesondere „Night People“, „Steamy Window“ und „The Apt Pupil“ wurden damals mit einigen einschlägigen Werken des amerikanischen Malers Edward Hopper verglichen. Natürlich ehrte mich dieser Vergleich ungemein.
Später habe ich diesen Stil ausgeweitet auf nächtliche Industrieanlagen.
