Seit meiner Kindheit habe ich immer fasziniert nachts zum Sternenhimmel hinaufgeschaut. Meine Lieblingslektüre als kleiner Junge war neben Science-fiction- und Abenteuergeschichten aber wissenschaftliche Literatur über Astronomie und Kosmologie. Darin könnte ich mich stundenlang vergraben und über das Konzept der Unendlichkeit nachdenken, während die anderen draußen Fußball spielten. Umso mehr freute es mich, als ich diesen Seitenbranch der Fotografie für mich selbst entdecken konnte. Auch wenn es relativ schwierig ist, wenn man in einer Großstadt wie Frankfurt wohnt, wo die nächste Gegend. die nicht so sehr von der Lichtverschmutzung betroffen ist, wie zum Beispiel der (100 Autominuten entfernte) Sternenpark Rhön.
Dabei mag ich gerne, wie im Stil des australischen Nightscape-Fotografen Richard Tatti, Vordergründe nicht nur mit einzubeziehen, sondern auch intensiv auszuleuchten, um die Verbindung zu unserer Erde herzustellen.
Mittlerweile verwende ich fast ausschließlich eine 20mm f/1.8 Brennweite für diese Art Nachtlandschaften.
